Martin Skalskys und sein Cody
Regiesseur Martin Skalsky adopiert mit seiner Familie den rumänischen Strassenhund Cody in die Schweiz. Er wächst ihnen schnell ans Herz, verändert ihr Leben und eröffnet ihnen eine neue Welt. Auf der Suche nach den Spuren seiner Vergangenheit erfährt die Familie mehr über das Leben in Rumänien, das Cody hinter sich gelassen hat. Er war dort mit der Streuner-Hündin Blanche in Freiheit, aber auch in ständiger Gefahr, umzukommen. Was passiert, wenn er mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird und seine Gefährtin wiedersieht? Eine Geschichte, die das Herz berührt...
Der Film "Cody, the dog days are over" läuft ab 24.Oktober in den Schweizer Kinos.

Findus ist wieder Zuhause, aber nicht alleine..
Vergangenen Freitag durfte Findus nach 4-wöchigem Klinikaufenthalt wieder zurück in seine vertraute Umgebung zu seiner Familie. Findus kehrte aber nicht alleine zurück. Er wurde begleitet von seiner grossen Verehrerin, einem kleinen Kätzli, das fast zeitgleich bei uns in der Praxis abgegeben wurde. Nicht, weil es krank war, sondern weil es ein neues Zuhause suchte. Das herzige Samtpfötchen - nennen wir es Zwirbel, denn es ist ein wahrer Wirbelwind - fand von Anfang an Gefallen und vor allem grosse Bewunderung am mächtigen Findus. Zwirbel versprüht Lebensfreude und Energie pur, die sich auch auf Findus zu übertragen schien. Manchmal raufte sie an ihrem Idol herum und forderte ihn zum Spielen auf, ehe sie resignieren musste, weil Findus lange einfach noch zu schwach gewesen war. Dann war es so, als ob sie ihm nach einer solchen Attacke ins Ohr flüsterte:"Hey mein grosser Kumpel, alles wird gut!" Und wenn man jetzt der Fantasie nicht Einhalt gebieten möchte, könnte unser putziger Zwirbel ihm auch noch verraten haben:"Wenn du wieder gesund bist, spielen wir bei dir Zuhause Räuber und Poli, denn ich darf wirklich zu dir kommen. Deine Familie hat mich adoptiert! Jupiiiiiiee!"

Wieviel Zwirbel tatsächlich zur Genesung von Findus beigetragen hat, wissen wir nicht. Ganz sicher wissen wir aber, dass unser kleiner Fratz nicht nur in Findus einen grossen Kumpel, sondern mit der Adoptivfamilie auch ein neues Zuhause gefunden hat, das keine Wünsche offen lässt.
Herzlichen Dank!

Findus -Der Kämpfer.

Kater "Findus" kehrte am 28.06.19 erst kurz vor Mitternacht nach Hause zurück, nachdem er von seinen umsorgten Besitzer schmerzhaft vermisst worden war. Findus lief aber nicht einfach so auf allen Vieren gemütlich zu seinen Lieben zurück. - Nein, er kämpfte sich trotz eines grossflächig offenen Oberschenkels, tiefer, grosser Verletzung in der Leistengegend und ausgerenktem Hüftgelenk (Hüftgelenkluxation) mit letzter Kraft nach Hause. Er wusste, dass er dringend Hilfe brauchen würde. Findus ist ein Kämpfer. Als kleines Kätzlein schon hatte er im Bergell den grossen Felssturz von Bondo hautnah mit- /und überlebt. Auch damals musste er um sein Leben kämpfen, denn man fand ihn ohne Mutter verängstigt zwischen Schutt und Trümmern.
Zurück zur Nacht vom 28.06.19: Der Vater der jungen Familie, bei der er nach seiner "Bergeller-Kleinkinderzeit" liebevoll aufgenommen wurde, brachte ihn kurz nach Mitternacht zu mir in die Praxis. Nach sofortiger Stabilisierung des Kreislaufs mittels Dauertropfinfusion, Medikamenten und einer 3-stündigen Operation blieb uns nur die Hoffnung, genauer gesagt die Hoffnung darauf, dass Findus weiter kämpfen würde. "Hat er noch die Kraft, den Willen und die nötigen Reserven dazu?" fragten wir uns. Ja, der willensstarke Findus fand die Kraft und nutzte die kleinen Reserven, die ihm noch geblieben waren. Der gefühlvolle Kater mit der besonderen Ausstrahlung zeigte uns schon bald nach der Operation, dass er unsere Hilfe und Unterstützung weiter wollte. Diese bekam und bekommt er auch. Und er geniesst sie in vollen Zügen. Täglich besuchen ihn seine Angehörigen, geben ihm Streicheleinheiten und Zuwendung. In den ersten schweren Tagen hielt Findus dabei ihre Hand und klammerte sie, als ob er sie nicht mehr loslassen wollte.
Seit seinem Unfall sind nun 14 Tage vergangen. Trotz kleineren Rückschlägen mit z.T. hohem Fieber (auf Grund des enormen Gewebeverlustes) macht Findus täglich Fortschritte. Seit 4 Tagen ist er ohne Infusion und der Appetit kehrt langsam wieder zurück. Vorsichtig wagt er nun schon kleine Schritte.Der liebe Kater ist noch schwach und braucht nach wie vor intensive Pflege und Betreuung. Aber er hat es geschafft! Findus - der Kämpfer!
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PS: Findus muss mit einem Auto kollidiert sein. Ein solcher Unfall kann jedem Autolenker passieren. - Leider! Falls jemand Kenntnis hat über eine mögliche Kollision mit Findus soll er sich doch bitte bei uns melden. Danke.
Geschichten die das Herz berühren……..

25. Oktober 2018: Kuh «Burgunde» bringt Zwillinge zur Welt.

Keine Seltenheit, keine Besonderheit, nichts Aussergewöhnliches und nichts Aufregendes…. wäre man versucht zu schreiben. Aber abgesehen davon, dass jede Geburt etwas Einzigartiges ist, war es bei «Burgunde» mehr als nur aussergewöhnlich. Während sich die zwei Buben nämlich nicht einig waren, wer zuerst das Licht der Welt erblicken durfte und ich als Tierarzt entsprechend eingreifen musste, waren zwei Augen gezielt auf mich und «Burgunde» gerichtet. Es waren nicht die Augen des Landwirtes, wie man meinen könnte. Nein! Sie gehörten einem sanften Riesen, «Monaco», dem Vater der Zwillinge! Der imposante, tonnenschwere Koloss liess mich geduldig meine Arbeit verrichten. Nie zeigte er eine drohende Gebärde mir gegenüber. Erst nachdem der zweite Stier auf der Welt angekommen war und seine ersten Atemzüge gemacht hatte, trat er einen Schritt näher. Ich kontrollierte nochmals rasch die Geburtswege und machte anschliessend dem stolzen Vater Platz. Vater «Monaco» näherte sich seinen beiden Söhnen, aber in erster Linie galt sein Blick und vor alllem seine Zuwendung Mutter «Burgunde». «Burgunde» ihrerseits, müde und erschöpft von der Geburt, nahm seine Zuwendung dankbar an. Es war, als hätte er ihr in’s Ohr geflüstert: «Gut gemacht, meine Burgunde.»

Wer nun glaubt, der Schreibende sei in die Welt der Fantasie abgetaucht, der schaue sich das Bild von «Monaco» und «Burgunde» mit ihren beiden Söhnen an und mache sich seine bzw. ihre eigenen Gedanken…..